Häufige Fragen
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Ist mein Getriebe überhaupt defekt?
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Um diese Frage zu beantworten, sollten sie zunächst den Getriebeölmeßstab ziehen und Ihr Getriebeöl überprüfen. Weiterhin wäre es sinnvoll die Ölwanne abzunehmen und sowohl Ölwanne als auch Filtersieb auf Verunreinigungen zu untersuchen. Wenn das Getriebeöl noch unverbrannt, also rot (oder bei manchen Getrieben gelb) ist, und sich keine Späne im Getriebeöl befinden, besteht eine reelle Chance, dass ihr Getriebe nicht oder nicht stark beschädigt ist. In diesem Fall wäre es sinnvoll, einen Termin mit uns zu vereinbaren, bei dem wir überprüfen, ob es sich eventuell um ein Steuerungs- oder Ansteuerungsproblem handelt. Bei mechanisch-hydraulischen Getrieben kann dafür eine defekte Unterdruckdose, ein defekter Kickdownzug, ein hängender Fliehkraftregler, ein defektes Schaltschiebegehäuse oder Getriebeölmangel ursächlich sein. Bei neueren, elektronisch gesteuerten Getrieben kann dagegen auch ein externer Fehler z.B.ein fehlerhafter Drosselklappensensor, Steuercomputer oder Kabelstrang dafür verantwortlich sein. Im Getriebe intern können fehlerhafte Schalt- oder Druckregelventile, Drehzahl - , Druck – oder Temperatursensor ebenso wie Schaltschiebegehäuse und Ölmangel mögliche Fehlerursachen sein. Haben sie weder vorwärts noch rückwärts Antrieb, liegt häufig die Vermutung nahe, dass der Drehmomentwandler defekt ist. Auf alle Fälle besteht eine gute Chance Geld zu sparen.
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Muß mein Getriebe ausgebaut werden?
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Diese Frage können Sie sich relativ leicht selbst beantworten, indem Sie zunächst die Farbe und den Geruch Ihres Automatikgetriebes überprüfen. Ist das Getriebeöl dunkelbraun bis schwarz verfärbt bzw. riecht ihr Getriebeöl verbrannt, dann muß Ihr Getriebe auf alle Fälle ausgebaut werden.
Ist das nicht der Fall, dann sollten Sie die Ölwanne abnehmen und diese auf metallischen Abrieb untersuchen. Wenn sich starker metallischer Abrieb oder gar größere Späne in der Ölwanne und am Magnet befinden, liegt ein so starker mechanischer Defekt vor, der nicht im eingebauten Zustand behoben werden kann. Bei starker Verschmutzung und / oder Spanentwicklung ist eine Generalüberholung unbedingt notwendig, um alle Schmutzpartikel aus dem Getriebe zu entfernen. Ist das nicht der Fall, können Sie sich gerne zur weiteren Beratung an einen unserer Techniker Viktor Schneider, Björn Beug und Markus Rössler wenden. -
Was ist der Unterschied zwischen Reparatur und Generalüberholung?
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Bei einer Generalüberholung werden sämtliche Verschleißteile gewechselt, egal ob sie defekt sind oder nicht. Die Überholung erfolgt zum Festpreis, sofern keine Gehäuseschäden vorliegen. Sie erhalten eine Gewährleistung von einem Jahr auf das gesamte Aggregat ohne Kilometerbegrenzung.
Bei der Reparatur werden nur die offensichtlich defekten Teile gewechselt. Die Reparatur erfolgt nach Aufwand. Sie erhalten ein halbes Jahr Gewährleistung auf die gewechselten Teile. Die Mindestkosten belaufen sich üblicherweise auf 600 – 800 € + MwSt. je nach Getriebetyp. -
Gibt es Möglichkeiten mein Getriebe zu verstärken?
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Je nach Getriebetyp und Hersteller gibt es verschiedene Möglichkeiten Ihr Getriebe zu verstärken. Sie sollten sich allerdings vor jeder Verstärkung ausführlich und fachkundig beraten lassen, um eine auf Ihre individuellen Bedürfnisse angepasste Verstärkung zu erhalten.
Insbesondere für die meisten amerikanischen Getriebe sind vielfältige Verstärkungen verfügbar, wie z.B. Hochleistungskupplungen, - Bremsbänder, Hochleistungsdruckkolben, Aluminiumölwannen und vieles mehr. Aber auch universell einsetzbare Verstärkungen sind möglich wie z.B. Zusatzölkühler, Temperaturfühler und – uhr, leistungsverbessernde Getriebeölzusätze etc. Eine allgemeingültige Regel gibt es nicht. Deshalb ist das Gespräch zwischen Kunde und Fachberater unbedingt notwendig! -
Wieso gibt es bei den Angeboten für Automatikgetriebeüberholungen so hohe Preisunterschiede?
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Weil keine allgemeingültige Norm für die Instandsetzung eines Automatikgetriebes existiert, werden völlig verschiedene Leistungen erbracht, die nur schwer vergleichbar sind.
Es gibt einige Fragen die Sie stellen können, um die unterschiedlichen Leistungen zu beurteilen.- Wurden Sie vor Auftragserteilung zu Ihrer Zufriedenheit beraten?Wird das Getriebe repariert oder generalüberholt?
- Wird das Getriebe komplett von innen und außen gereinigt?
- Wird das Getriebe mit einem überholten Drehmomentwandler ausgestattet?
- Sind Planetensätze und andere Getriebe-Innenteile im Überholungspreis beinhaltet?
- Wird das Getriebe auf einem Leistungsprüfstand mit Öl befüllt getestet?
- Haben Sie eine Gewährleistung auf das gelieferte bzw. angebotene Getriebe?
- Besteht eine Kilometerbegrenzung?
- Bezieht sich die Gewährleistung auf gewechselte Teile oder gesamte Getriebe?
- Für welche der genannten Leistungen müssen Sie Aufpreise bezahlen?
- Besteht ein Abhol- und Lieferservice?
- Kennen Sie jemanden, der bereits von diesem Lieferanten gekauft hat und ihn empfehlen kann?
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Was ist eine Wandlerüberbrückungskupplung bzw. ein Lockup?
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Eine Wandlerüberbrückungskupplung ist eine zusätzliche Kupplung, die in einem Drehmomentwandler enthalten ist und sich bei entsprechend hoher Drehzahl, meist ab dem Dritten Gang, zuschaltet . Dies ist wichtig, um eine feste Verbindung vom Motor zum Getriebe herzustellen und dadurch den sogenannten Schlupf und den damit verbundenen erhöhten Kraftstoffverbrauch des Motors zu verhindern.
Solange die Wandlerüberbrückungskupplung nicht zugeschaltet ist, besteht keine feste durchgängige Verbindung zwischen Motor und Getriebe. Die Kraft wird durch zwei Schaufelräder über das Medium Öl vom Motor auf das Getriebe übertragen. Einem durch den Motor angetriebenen und einem zweiten durch den erzeugten Ölstrom angetriebenen Schaufelrad. Diese beiden Schaufelräder befinden sich im Drehmomentwandler.
Da diese beiden Schaufelräder nur über das Medium Öl miteinander verbunden sind, ergeben sich unterschiedliche Drehzahlen des Motors und des Getriebes (o.g.Schlupf).
Die Wandlerüberbrückungskupplung überbrückt bei hohen Drehzahlen, wenn nur noch eine geringe Differenz zwischen Ein- und Ausgangsdrehzahlen besteht. D.h. es wird eine Kupplung im Drehmomentwandler geschlossen die eine durchgängige feste Verbindung herstellt. Der englische Begriff für die auch kurz genannte Wandlerbrücke lautet „Lockup„. -
Warum muß ein funktionsfähiger Drehmomentwandler bei einer Überholung denn überhaupt getauscht werden?
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Fast immer sind defekte Automatikgetriebe stark verschmutzt. Diese Schmutzpartikel, wie metallische Späne oder verbrannter Kupplungsbelag, befinden sich auch im Drehmomentwandler.
Wenn nun bei der Überholung des Getriebes der alte Drehmomentwandler wieder verwendet wird, gelangen die ganzen Schmutzpartikel über den Ölkreislauf in das Getriebe zurück. Dadurch wird das Getriebe erneut beschädigt.
Das Spülen des Drehmomentwandlers ist nicht ausreichend, um alle Schmutzpartikel daraus zu entfernen. Bei Wandlern mit Überbrückungskupplung besteht das Problem, dass man nicht hineinschauen kann und dadurch nicht weiß, wie sehr der Reibbelag der Überbrückungskupplung bereits beschädigt ist.
Nur bei Getrieben, die nicht einen solchen Verschmutzungsgrad aufweisen, ist eine Reparatur möglich. In diesem Fall kann aus Preisgründen der Drehmomentwandler eventuell wieder verwendet werden. -
Warum muß beim Getriebetausch bzw. der Instandsetzung grundsätzlich der Ölkühler gereinigt oder ersetzt werden?
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Späne oder verbrannter Kupplungsbelag werden über den Ölkreislauf auch in den Ölkühler befördert.
Wenn nun das Getriebe überholt wird und der Ölkühler nicht säuberlichst gereinigt wird, gelangen die Schmutzpartikel mit der Zeit über den Ölkreislauf wieder ins Getriebe.In manchen Fällen ist der Ölkühler so stark verschmutzt, dass kein ausreichender oder gar kein Ölfluß besteht. Eine ausreichende Getriebeölkühlung ist dann nicht mehr gewährleistet. In einem solchen Fall, oder wenn starke Späne im ganzen Getriebe vorhanden sind, muss der Getriebeölkühler grundsätzlich getauscht werden, da sonst das überholte Getriebe innerhalb kurzer Zeit überhitzt und erneut beschädigt wird. -
Wofür ist der mit dem Getriebe mitgelieferte Inlinefilter?
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Auch wenn ein Ölkühler gründlich gereinigt wird, ist es nicht immer möglich, alle Schmutzpartikel aus dem Ölkühler zu beseitigen.
Dieser Zusatzfilter wird in die Rücklaufleitung zwischen Ölkühler und Automatikgetriebe eingebaut.
Der Filter besteht aus drei Komponenten, einem Feinfilter, einem Magnetring zum Abfangen von magnetischem metallischem Abrieb und einem Bypass-Ventil, das sich öffnet, wenn das Feinfilter verstopft ist.Dadurch wird ein ständiger Ölfluß und damit die Getriebeölkühlung gewährleistet.
Wir stellen den Einbau des Inlinefilter zur Bedingung, um eine Gewährleistung zu übernehmen. -
Muß ich Ihnen mein Getriebe selbst zuschicken bzw. anliefern und abholen?
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Nein, wir arbeiten mit einer Spedition zusammen, die für uns bundes- bzw. europaweit Getriebe abholt und anliefert.Wir berechnen Ihnen bundesweit einen Pauschalpreis von 45,- € + MwSt pro Weg und Getriebe ( bis zu 100kg ).
Bei der Abholung Ihres Getriebes besteht Ihre Aufgabe lediglich darin, das Getriebe versandfähig zu machen. (Wenn möglich auf einer kleinen Palette, in einem Karton oder einer Kiste ölentleert und abgestopft verpackt, damit kein Getriebeöl austreten kann).
Sie müssen keinerlei Versandpapiere ausfüllen. Ein einfacher Lieferschein mit Ihrem Briefkopf, und wenn möglich einer kleinen Fehlerbeschreibung und Auftragserteilung ist völlig ausreichend.
Sie sollten uns dann Ihren gewünschten Abholtermin mitteilen. Im Regelfall wird das Getriebe bei Ihnen am darauffolgenden Tag abgeholt.
Bei der Lieferung ab Lager bzw. der Rücklieferung Ihres überholten Getriebes erhalten Sie das Getriebe meistens innerhalb von 24 Stunden nach Warenausgang. Wir berechnen dafür keine Extrakosten. Die Lieferung erfolgt per Bar-Nachnahme oder Schecknachnahme. Sie werden am Tag des Warenausgangs per Fax über die Anlieferung informiert. -
Kann ihre Spedition das alte Getriebe bei der Anlieferung des Tauschgetriebes gleich wieder mitnehmen?
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Nein, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass man vor dem Einbau des Tauschgetriebes am besten das alte und das überholte Getriebe direkt miteinander vergleicht. Hierbei kann man feststellen, ob alle Anbauteile vom Altgetriebe abgeschraubt sind.
Außerdem liefern viele Speditionen vormittags meist auf dem Hinweg zum Kunden an und holen nachmittags auf dem Rückweg vom Kunden ab, damit der Lkw-Fahrer sich bei den Auslieferungen nicht selbst behindert. -
Was ist eine Mechatronic
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Eine Mechatronic ......
